Welche Eltern kennen das nicht: Man ist mit den Kindern unterwegs, zum Beispiel auf dem Spielplatz oder man unternimmt eine Radtour. Auf einmal passiert es: Das Kind stürzt vom Fahrrad oder verletzt sich auf andere Art und Weise. Oft geht dies so schnell, dass die Eltern sogar dann nicht mehr rechtzeitig reagieren können, wenn sie direkt neben dem Kind stehen. Durch die Verletzung steht das Kind unter Schock und es hat Schmerzen. Was nun?
In diesem Falle ist es immer sinnvoll, zumindest das Nötigste an Erste – Hilfe – Utensilien dabei zu haben. Diese kann man in einer extra dafür vorgesehen Tasche (in der Regel so groß wie eine kleine Wickeltasche) oder gut verpackt, zum Beispiel in der Wickeltasche mit sich tragen. Wer diese Gegenstände mit sich führt, den kann so schnell nichts erschüttern. Wie sie die betreffenden Wunden verarzten können, habe ich bereits eingehend erklärt. Aus diesem Grund habe ich hier noch Ratschläge von anderen Eltern für Sie zusammengestellt:
Richard, 37 Jahre: „Bei meinen zwei lebhaften Jungs ist es eigentlich an der Tagesordnung, dass sich einer verletzt. Aus diesem Grund packe ich immer Kinderpflaster und Desinfektionsmittel ein. Natürlich sind sie auch gegen Wundstarrkrampf geimpft! Meist holen sich die beiden irgendwo ein paar Kratzer oder Schrammen. Am Anfang hatten sie Angst vor dem Desinfektionsmittel, mittlerweile haben sie sich aber daran gewöhnt. Sprüche wie ‘Ein Indianer kennt keinen Schmerz!’ gibt es bei mir nicht – auch Männer dürfen weinen, wenn ihnen danach ist!!“
Beate und Ulla (beide 29 Jahre): „Wir gehen meistens mit unseren Kindern gemeinsam auf den Spielplatz. Zuvor sprechen wir uns ab, sodass eine von uns die Erste-Hilfe-Sachen mitnimmt und die andere kümmert sich um die Verpflegung, denn wir bleiben oft stundenlang dort. Kleine Wunden können wir auf diese Weise schnell versorgen.“