Erste - Hilfe - Maßnahmen

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen in Kürze die Maßnahmen der Ersten Hilfe vorstellen. Ich bin selbst ehrenamtlicher Rettungssanitäter. Daher liegt mir diese Sache besonders am Herzen. Ich beziehe mich nun auf die Kurse des DRK. Die DRK – Erste Hilfe arbeitet mit dem Maskottchen HELD. Dieser Name ist recht optimistisch und man kann ihn sich leicht merken, denn jeder Helfer, der zur Tat schreitet, ist schließlich auch ein Held. Diese vier Buchstaben stehen für die Art der Maßnahmen, die man vor Ort leisten sollte:

H - Hilfe rufen (wie genau, erkläre ich noch)
E - Ermutigen und trösten (und selbst ruhig bleiben!!)
L - Lebenswichtige Funktionen (Atmung, Herzschlag) kontrollieren
D - Decke unter- und überlegen (das Verletzte kühlt sonst aus)

Wenn Sie dies befolgen und dabei noch auf die grundsätzlichen Verhaltensregeln bei der Ersten Hilfe eingehen, haben Sie schon gute Arbeit geleistet:


1. Bleiben Sie ruhig. Beruhigen Sie den Betroffenen und verschaffen Sie sich ein Bild der Unfallsituation
2. Binden Sie Umstehende in die Hilfemaßnahmen mit ein (während Sie das Opfer versorgen kann z.B. jemand den Notarzt rufen)
3. Bewahren Sie den Überblick und vermeiden Sie ein falsches Eingreifen anderer Helfer
4. Sorgen Sie für Sicherheit: Bei allem Mut zur Tat sollten Sie stets auf Ihre eigene Sicherheit achten. Ein verletzter Helfer kann Verunglückten nicht mehr helfen.

Hier noch die wichtigsten Fragen, die Sie bei Ihrem Anruf des Rettungsdienstes beantworten sollten:

Wo ist der Unfall? (Unfallort genau beschreiben)
Was genau hat sich ereignet? (Beschreiben Sie den Tathergang)
Wie viele Menschen sind zu versorgen?
Welche Verletzungen liegen vor?
Warten Sie anschließend auf Rückfragen der Rettungsleitstelle.

Wichtig:

Verwenden Sie nur geprüfte Erste–Hilfe–Kästen! Seien Sie sich immer sicher, wo sich Ihr Verbandskasten (im Auto) befindet, damit er gleich zur Hand ist, wenn es schnell gehen muss. Überprüfen Sie auch regelmäßig das Verfallsdatum! Auf den folgenden Seiten werde ich spezielle Maßnahmen, zum Beispiel, wie man sich bei einem Verkehrsunfall verhält, genauer beschreiben.

Tipp für Eltern:
Sicherlich kennen Sie die Situation, wenn sich Ihr Kind beim Radfahren oder beispielsweise beim rumtollen auf einer Hüpfburg verletzt. Egal ob eine kleine oder eine gravierendere Verletzung - Sie sollten darauf vorbereitet sein. Auch wenn Sie Ihr Kind nicht aus den Augen lassen, können Sie es nicht 24h am Tag überwachen, doch in einer Gefahrensituation sollten Sie wissen, wie Sie sich richtig verhalten. Es gibt spezielle Kurse für Erstehilfe-Maßnahmen für Säuglinge und Kleinkinder. Informieren Sie sich diesbezüglich am besten bei einer Stelle des Roten Kreuzes in Ihrer Nähe.

Weiter sollten Sie natürlich gewisse Situationen mit Ihrem Kind durchsprechen und es ggf. auf gewisse gefährliche Situationen hinweisen. Wichtig ist hierbei mit dem Kind auf "Augenhöhe" zu sprechen und nicht zu belehrend zu wirken, denn Sie wissen sicherlich aus eigener Erfahrung, dass Verbote besonderst reizvoll sind. Auch sollen Sie Ihrem Kind keine Angst einjagen, sondern es vernünftig über Gefahrensituationen und Reaktionen aufklären. Setzten Sie sich doch einfach mal nach den Hausaufgaben mit an den Kinderschreibtisch und führen Sie ein entsprechendes Gespräch.